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07.08.2020
Mobiles Testlabor CoVLAB mit SHE-Hilfe an den Start gegangen


Projektpartner hebt Einsatz und Kompetenz hervor.

Seit Ende Juli ist in Baden-Württemberg der CoVLAB-Truck unterwegs. Das mobile Labor kann flexibel für Corona-Reihentests an Brennpunkten eingesetzt werden und sehr schnell Ergebnisse liefern. SHE hat als Partner der MaLu-IT den Truck vernetzt und mit Hardware ausgerüstet.

Den ersten Einsatz hatte die mobile Teststation in der Justizvollzugsanstalt Mannheim, wo sich vor einiger Zeit sechs Häftlinge infiziert hatten. Unter anderem in solchen Einrichtungen sei es schwer, über Abstandswahrung die Ausbreitung von Viren zwischen Insassen und Bediensteten zu verhindern, weshalb schnelle Tests sehr wichtig seien, sagte Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf (CDU) bei der Übergabe des CoVLAB.

In einem Vorzelt des Trucks („Modul zur Abnahme“) werden die Tests abgenommen und unverzüglich ins Labor gebracht, so dass im Extremfall in nur einer Stunde ein Ergebnis vorliegt. Über eine doppelt gesicherte Standleitung ist die Belegschaft des Testzelts und des mobilen Labors direkt mit dem Netz der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) verbunden¸ erklärt Stephan Happ, der in der Innovation & Technologie Rhein-Neckar MA GmbH (MaLu-IT) für das Innovationsmanagement zuständig ist.

Die Idee des mobilen Testlabors entstand Ende April in der Baden-Württemberg Stiftung, die das Projekt auch finanziert. Die medizinische und wissenschaftliche Leitung übernahm Professor Dr. med. Michael Neumaier, Direktor des Instituts für Klinische Chemie der UMM. Die MaLu-IT hat die Teilprojektleitung für die gesamte IT des CoVLAB samt Integration in die klinischen Kernprozesse der UMM inne.

In enger Zusammenarbeit mit der SHE Informationstechnologie AG sorgte die MaLu-IT für die mobile und stationäre Vernetzung (LTE, WAN, LAN, WLAN), die IT-Security Firewall, VPN, SSL), und die Workstations (Notebooks, Lesegeräte für die Elektronische Gesundheitskarte, Barcodescanner und Etikettendrucker). Mobile Router von IPmotion sorgen dafür, dass immer die Mobilfunkverbindung genutzt wird, die am jeweiligen Standort am schnellsten und stabilsten ist.

„Was das Team mit Projektleiter Joachim Hettel geleistet hat, sowohl in der Beratung und technischen Unterstützung als auch bei der Hardwarebeschaffung, zeugt von hoher Kompetenz und Einsatzbereitschaft.“

Stephan Happ, Innovationsmanager Innovation & Technologie Rhein-Neckar LU GmbH

Dass das Projekt in nur drei Monaten von der Idee bis zum Go-live realisiert werden konnte, ist für Stephan Happ herauszuheben. Das gilt auch für den SHE-Beitrag: „Was das Team mit Projektleiter Joachim Hettel geleistet hat, sowohl in der Beratung und technischen Unterstützung als auch bei der Hardwarebeschaffung, zeugt von hoher Kompetenz und Einsatzbereitschaft“, urteilt der Innovationsmanager.

Siehe auch SWR-Beitrag.