IT-Lodge 2017

08.09.2017
Flexibel, skalierbar, sicher – und mit Kostenvorteil [Video]


Virtualisierungsteam-Chef Peter Gehrt erläutert, wie SHE kundeneigene Infrastruktur sowie Private und Public Cloud zu einem sicheren Ganzen zusammenführt.

SHE hat mehr als zehn Jahre Projekt- und Betriebserfahrung und Expertise im Bereich Virtualisierung, Storage und Cloud. Peter Gehrt, der das Team leitet: „Wir kümmern uns um alle Themen rund um die - meist virtuelle - Infrastruktur.“ Der Schwerpunkt liege dabei auf VMware und den Data-Center-Technologien im Zusammenhang mit Netzwerk und Backup, Storage.

SHE verfügt zu dem Zweck einerseits über zwei gespiegelte Rechenzentren in Ludwigshafen. Andererseits werden aber auch Infrastrukturen "on Premise", also in Rechenzentrum der Kunden, betrieben.

Was immer stärker in diesen Bereich hinwirkt, ist die Public Cloud, sagt Peter Gehrt. Nachdem Amazon Web Services schon seit Jahren am Markt ist und diesen Bereich gegenwärtig dominiert, spielen auch Google und weitere Anbieter mit.

Vorteile durch die Public Cloud

Verstärkt durch diese Wettbewerbssituation, bringt die Public Cloud viele Vorteile für Unternehmen aller Größe mit sich, stellt Gehrt fest. Nach seiner Einschätzung ist das vor allem die Flexibilität beim Zusammenstellen von virtuellen Umgebungen. „Ich kann heute einen Server mieten, den ich morgen schon wieder abgebe.“ Dazu komme die einfache Skalierung und das betriebswirtschaftlich sehr interessante Abrechnungsmodell Pay per use.

SHE betreut eine Vielzahl von derartigen Projekten, etwa bei Kunden, die zu Peak-Zeiten ihre Lastspitzen auslagern. Peter Gehrt: „Zu dem Zweck verbinden wir die Infrastruktur beim Kunden, die SHE-Cloud und die Public Cloud miteinander und packen sie in ein Management, so dass der Workflow für unsere Kunden transparent bleibt.“

Workloads flexibel verteilen

Für Peter Gehrt ist die Public Cloud ist nicht mehr wegzudiskutieren, „sowohl in den SHE-Rechenzentren als auch bei unseren Kunden.“ Künftig gehe es darum, Cloud-Services in allen Bereitstellungsmodellen mit On-premise-Infrastrukturen zu verbinden.

Infrastructure-as-a-Service nach Maß

Bei SHE ist man dabei, die Disaster Recovery-Infrastruktur zu erweitern, weil sich hier in der jüngeren Vergangenheit einiges geändert hat, berichtet Manuel Schwarz, der als System Engineer im Bereich Infrastructure-as-a-Service (IaaS) arbeitet.

Zwei Erweiterungen stehen im Vordergrund: neuer Storage mit Dedup-Eigenschaften – hier werden redundante Daten vor dem Wegspeichern eliminiert – und es werden spezielle Hosts für die Datenreplikation vom Kunden zu uns aufgebaut.

Man kann in unserem Bereich nicht nach Schema F vorgehen“, betont Manuel Schwarz. Das liege an zunehmend dynamischen, hybriden Szenarien: „einerseits On-premise-Infrastrukturen beim Kunden und dazu virtuelle Maschinen bei uns im Rechenzentrum“.

Peter Gehrt

Manuel Schwarz

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