IT-Lodge 2017

22.08.2017
Macher-DNA für die Digitalisierung [Video]


Die wichtigste IT-Entwicklung der letzten 20 Jahre dürfte sein, dass das Internet als Plattform untrennbar in große Teile von Kommunikation und Transaktion hineingewachsen ist und sie von innen heraus verändert hat, im Privatleben genauso wie in Wirtschaft und Gesellschaft.

Was wir momentan erleben, könnte sich allerdings als noch größer erweisen – zumindest, was das Geschäftsleben und die Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden angeht: die digitale Transformation des Business. Dr. Carsten Stockmann, seit gut drei Jahren CEO von SHE, ist davon überzeugt.

Für die IT selbst gehen damit auch große Veränderungen einher, und zwar bei den Technologie- und Serviceunternehmen genauso wie bei deren Kunden aus allen Branchen. Heute geht es für CIO & Co. längst nicht mehr nur um Technologie, sondern um echtes Business. Carsten Stockmann: „Damit sind wir als IT-Fachleute endlich dort angekommen, wo wir immer hinwollten.“ Und umgekehrt wird ebenso ein Schuh daraus, stellt der SHE-Chef fest: „Heute muss sich jeder CEO, jeder Marketingverantwortliche intensiv mit Technologie auseinandersetzen.“ – Wie Unternehmensgründer Uli Engelhardt kennt übrigens auch Stockmann die andere Seite der IT-Szene, unter anderem als CIO des seinerzeit im DAX notierten Finanzdienstleisters MLP.

IT und Business sind nicht mehr getrennt

Aus dieser Warte hat er einen genauen Blick auf die frühere und die aktuelle Rolle von IT-Dienstleistern wie SHE: Die Strategien, sagt er, müssten immer noch bei den Kunden entwickelt werden. Aber innovative Software- und Systemhäuser seien diejenigen, die die Digitalisierung überhaupt erst umsetzen können. „Dazu braucht man Expertise, die tief in die Technologie hineingeht, und eine dramatisch gut funktionierende Infrastruktur.“

Beides darf SHE für sich in Anspruch nehmen, ist der CEO überzeugt. Deshalb arbeite man hauptsächlich für sehr innovative Unternehmen, die bei der Umsetzung ihrer eigenen Digitalisierungsstrategie Hindernisse erkennen – und zwar sowohl kulturelle Hindernisse als auch Ressourcenmangel und Sicherheitsbedenken. Stockmann: „Es hat ja seinen Grund, dass ich früher als CIO eines DAX-Unternehmens ganz besonders die Dienste von SHE geschätzt habe.“ Seit er nun selbst in der Rolle des Dienstleisters sei, findet er ein Ziel ganz besonders wichtig: sich der Stärken, die dem Unternehmen SHE innewohnen, „noch stärker bewusst zu werden und zu schauen, inwiefern diese Stärken passen, um dem enormen Digitalisierungsdrang in den Kundenunternehmen zu genügen.“

Die vier Bausteine der Macher-DNA

Als CIO habe er genau dafür SHE geholt: um schneller oder kostengünstiger am Markt zu sein und um mit größerer Expertise Dinge zu ermöglichen, die ansonsten nicht möglich waren. Denn bereits damals sah und erst recht jetzt sieht der CEO bei SHE eine „Macher-DNA für die Digitalisierung“. Die vier Bausteine dieser DNA: „Wir bieten besondere Verlässlichkeit und sind den Kunden vertraut, mit einer sehr persönlichen Note. Wir setzen innovative Technologien und Methoden früher ein als andere. Unsere Sicherheitsexpertise ist permanent präsent. Und wir bieten all das zu einem besonders attraktiven Preis-Leistungsverhältnis.“

Was ändert sich für die Mitarbeiter?

Die Digitalisierung fordert SHE auch in den internen Strukturen. Der Wandel wirkt hier, bei den Enablern, genauso wie bei den Kunden. Diese Strategieveränderung, räumt der CEO ein, bedeutet auch einen Change für die Mitarbeiter – und damit eine Führungsherausforderung für die Menschen an der SHE-Spitze: „Man fährt das Risiko, Mitarbeiter zu verunsichern, weil sie sich fragen, ob ihnen nicht ein Stück Heimat verloren geht.“

Was dagegen hilft, ist für Stockmann ganz klar: Kontinuität im Wandel. „Wir heben auch in der neuen internen Strategie hervor, was SHE in den 30 Jahren für die Mitarbeiter ausgemacht hat: Alle sollen Spaß haben: Spaß an der Technologie, Spaß an ihrem Job.“ Um das zu ermöglichen, um die familiäre Kultur auch aufrechterhalten zu können, müsse SHE wirtschaftlich stark aufgestellt sein.

Das Ziel deshalb, fasst es der CEO bündig zusammen: SHE strukturell wachsen zu lassen, um den Mitarbeitern Entwicklungspotentiale zu eröffnen. „Die Mitarbeiter sind entscheidend, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein“.

Newsletter