Business Continuity Management (BCM)

EXPERTISE SEIT ÜBER 35 JAHREN.

Business Continuity Management (BCM)

Schnell handeln, wenn es darauf ankommt. Wir helfen ihnen beim Aufbau ihres  Business Continuity Management. Von der Business Impact Analysis über szenario-basierte Notfallpläne bis zu moderierten Tabletop-Übungen mit Ihrem Krisenstab. Praxisnah und effizient.

Ein strukturiertes Business Continuity Management entlastet Sie spürbar in drei Dimensionen.

Risiken minimieren

Schützen Sie sich vor Image- und Finanzverlusten.

Mit dokumentierten Notfallplänen und klar definierten Krisenrollen sichern Sie Ihre Geschäftsprozesse gegen Ausfallrisiken ab. Sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit schwerer Krisen und begrenzen ihre wirtschaftliche Wirkung.

Krisen effizient bewältigen

Reagieren Sie strukturiert, nicht improvisiert.

Mit erprobten Verfahren, klaren Eskalationswegen und einem geübten Krisenstab handeln Sie im Ernstfall geordnet. Entscheidungen werden schneller getroffen, Kommunikation läuft sauber, Verantwortlichkeiten sind klar.

Ausfallzeiten reduzieren

Stellen Sie Ihre IT-Systeme und Prozesse schnell wieder her.

Gemeinsam mit Ihnen definieren wir Recovery Time Objectives (RTO) und Recovery Point Objectives (RPO) für Ihre kritischen Geschäftsprozesse. Auf dieser Grundlage schaffen wir die Voraussetzungen, damit Sie praxistaugliche Wiederanlaufpläne entwickeln und Ihre Ausfallzeiten nachhaltig reduzieren können.

Was ist Business Continuity Management?

Business Continuity Management ist ein systematischer Ansatz, um die Aufrechterhaltung kritischer Geschäftsprozesse bei Störungen sicherzustellen. BCM umfasst die Identifikation kritischer Prozesse, die Bewertung von Ausfallrisiken, die Entwicklung von Notfallplänen und die regelmäßige Übung dieser Pläne. Die führende internationale Norm ist ISO 22301.

Abgrenzung zu Disaster Recovery. Disaster Recovery konzentriert sich auf die technische Wiederherstellung von IT-Systemen nach Ausfällen. Business Continuity Management ist breiter angelegt und umfasst zusätzlich organisatorische Maßnahmen, alternative Arbeitsweisen, Lieferanten-Ausfallszenarien und Krisenkommunikation.

Abgrenzung zu Krisenmanagement. Krisenmanagement beschreibt die Führungsstruktur und Kommunikation während eines akuten Vorfalls. BCM ist die strukturelle Vorbereitung darauf. Es ist der Plan, der im Krisenfall greift.

Warum SHE für Business Continuity Management

ISO 27001 zertifiziert seit 2020.

Wir haben Information Security Management aus eigener Praxis aufgebaut und kennen die ISO-Welt aus Audit-Sicht. Diese Erfahrung bringen wir in jeden BCM-Aufbau ein. So vermeiden Sie typische Fallstricke und kommen schneller in die zertifizierungsfähige Dokumentation.

Mittelständischer Beratungsansatz.

Statt umfangreicher Theorie unterstützen wir Sie dabei, praxistaugliche Ergebnisse zu erarbeiten. Gemeinsam entwickeln wir umsetzbare Notfallpläne, dokumentieren Krisenstabsprozesse und begleiten realitätsnahe Tabletop-Übungen – damit Ihre Organisation im Ernstfall vorbereitet ist.

Deutsches Team in Ludwigshafen.

250 Mitarbeitende in Ludwigshafen und Cluj. Beraterinnen und Berater, die Sie vor Ort auditieren und im Krisenfall persönlich eskalieren. Sie kennen Ihre Sprache, Ihre Behörden-Strukturen und die Realität deutscher Mittelstands-Unternehmen.

Wer braucht ein BCM-System?

Drei Treiber führen Unternehmen aktuell zum BCM-Aufbau.

NIS2-Pflicht. §30 BSIG verlangt von NIS2-pflichtigen Unternehmen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs und Backup-Management. Ein dokumentiertes BCM-System nach ISO 22301 ist der praktikabelste Weg, diese Anforderung audit-fähig nachzuweisen.

ISO 27001 Annex A. Wer bereits ISO 27001 zertifiziert ist, stößt im Annex A auf Anforderungen zur Informationssicherheits-Kontinuität (A.5.29, A.5.30). Eine BCM-Struktur nach ISO 22301 erfüllt diese Anforderungen sauber und ohne Doppelarbeit.

Lieferketten-Anforderungen. Großkunden im Automotive-, Pharma- und Chemiesektor verlangen von Lieferanten zunehmend BCM-Nachweise. Häufig als Bestandteil von Supplier-Audits oder im TISAX-Kontext. Wer den Nachweis nicht liefert, verliert Aufträge.

Branchen-Beispiele. Industrieunternehmen mit kontinuierlicher Produktion, Logistikdienstleister mit zeitkritischen Sendungen, Finanzdienstleister mit DORA-Pflichten, Healthcare-Anbieter mit Versorgungsauftrag und IT-Dienstleister mit kritischen Verfügbarkeits-SLA.

Normen und Standards

ISO 22301 ist die zentrale internationale Norm für BCM. Sie definiert Anforderungen an ein Business Continuity Management System und ist zertifizierbar. Die Begleitleitlinie ISO 22313 erläutert die Umsetzung praxisnah.

ISO 22301:2019. Die aktuell gültige Fassung legt Anforderungen an Risikobewertung, Business Impact Analysis, Continuity-Strategien, Notfallpläne, Übungen und kontinuierliche Verbesserung fest. Sie ist nach dem Plan-Do-Check-Act-Zyklus aufgebaut und kompatibel zu ISO 27001 und ISO 9001.

ISO 22313. Die Leitlinie ergänzt die Anforderungen der ISO 22301 um praxisorientierte Umsetzungsempfehlungen. Die Leitlinie ist nicht zertifizierbar, kann jedoch als wertvolle Orientierung für den Aufbau und die Weiterentwicklung eines Business Continuity Management Systems genutzt werden, insbesondere bei der Gestaltung von Krisenstabsstrukturen und der Planung von Übungen.

BSI-Standard 200-4. Der deutsche Standard "Business Continuity Management" konkretisiert ISO 22301 für die deutsche Verwaltung und kritische Infrastrukturen. Für KRITIS-Betreiber und öffentliche Verwaltung Pflichtreferenz.

Verbindung zu NIS2 und ISO 27001. Die §30 BSIG Mindestmaßnahmen verlangen Aufrechterhaltung des Betriebs, Backup-Management und Krisenmanagement. ISO 27001 Annex A.5.29 und A.5.30 fordern Informationssicherheits-Kontinuität. Ein BCM-System nach ISO 22301 erfüllt beide Anforderungen, ohne dass Sie zwei parallele Strukturen pflegen müssen.

Background

Bereit für den nächsten Schritt?

Sprechen Sie mit unserem BCM-Lead aus Ludwigshafen über Ihre kritischen Prozesse, Ihre Compliance-Anforderungen und den realistischen Aufwand für ein BCM-System nach ISO 22301. Wir hören erst zu und empfehlen dann.

BCM aufbauen mit SHE

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Ansprechpartner

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FAQ

Was ist Business Continuity Management?

Business Continuity Management ist ein systematischer Ansatz, um kritische Geschäftsprozesse bei Störungen aufrechtzuerhalten. BCM umfasst die Identifikation kritischer Prozesse, die Bewertung von Ausfallrisiken, die Entwicklung von Notfallplänen und deren regelmäßige Übung. Die führende internationale Norm ist ISO 22301.

Was ist der Unterschied zwischen BCM und Disaster Recovery?

Disaster Recovery konzentriert sich auf die technische Wiederherstellung von IT-Systemen nach Ausfällen. Business Continuity Management ist breiter angelegt und umfasst zusätzlich organisatorische Maßnahmen, alternative Arbeitsweisen, Lieferantenausfälle und Krisenkommunikation. Disaster Recovery ist damit ein Teil von BCM, nicht sein Gegenstück.

Welche Norm regelt Business Continuity Management?

ISO 22301:2019 ist die zentrale internationale Norm und zertifizierbar. Die Begleitleitlinie ISO 22313 erläutert die Umsetzung praxisnah. Für die deutsche Verwaltung und KRITIS-Betreiber gilt zusätzlich der BSI-Standard 200-4.

Wer braucht BCM?

NIS2-pflichtige Unternehmen müssen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs nachweisen. ISO 27001 zertifizierte Unternehmen erfüllen mit BCM die Anforderungen aus Annex A.5.29 und A.5.30. Lieferanten in Automotive, Pharma und Chemie werden zunehmend von Großkunden zu BCM-Nachweisen verpflichtet.

Was bedeutet ISO 22301?

ISO 22301 ist die internationale Norm für Business Continuity Management Systeme. Sie legt Anforderungen an Risikobewertung, Business Impact Analysis, Continuity-Strategien, Notfallpläne, Übungen und kontinuierliche Verbesserung fest. Sie folgt dem Plan-Do-Check-Act-Zyklus und ist kompatibel zu ISO 27001 und ISO 9001.

Wie lange dauert ein BCM-Projekt?

Eine erste Business Impact Analysis dauert typischerweise vier bis sechs Wochen. Notfallkonzepte und Implementierung benötigen zusätzlich drei bis sechs Monate, abhängig von der Anzahl kritischer Prozesse. Inklusive erster Tabletop-Übung sollten Sie sechs bis zwölf Monate für den vollständigen Aufbau einplanen.

Was ist der Unterschied zwischen ISO 22301 und ISO 22313?

ISO 22301 ist die zertifizierbare Anforderungsnorm. Sie definiert, was Sie tun müssen. ISO 22313 ist die Leitlinie. Sie zeigt, wie Sie es tun können. Wir nutzen ISO 22313 als Praxis-Referenz, besonders für Krisenstabs-Strukturen und Übungsformate.

Was ist eine Business Impact Analysis?

Die Business Impact Analysis ist die systematische Analyse Ihrer Geschäftsprozesse zur Identifikation kritischer Abhängigkeiten und maximal tolerierbarer Ausfallzeiten. Aus der BIA leiten wir Recovery Time Objectives und Recovery Point Objectives ab. Diese bestimmen die anschließende technische und organisatorische Lösungsarchitektur. Die BIA ist die erste Phase jedes BCM-Aufbaus nach ISO 22301.